Flüchtlingshilfe NRW

Hilfe für Malihe und Abbas
Letzte Aktualisierung
vor 2 Monaten
Am Beustschacht 13
49477 Ibbenbüren

Kontakt:

0151-28743678
Ansprechperson: Frau Burford , Herr Wienke
Die Ausländerbehörde des Kreises Steinfurt verweigert, in diesem Fall aus unserer Sicht unrechtmäßiger Weise, die Aufhebung der Wohnsitzauflage. Durch die scheinbar bewusste Verzögerung und die Stück für Stück neu zu erbringenden Auflagen, die trotz Erfüllung keine Anerkennung finden, suchen wir nach Hilfe für die kleine Familie, die unzumutbar darunter leidet.

Frau Malihe Koshani Moghadam und ihr 11 Jahre alter Sohn Abbas haben im Iran schreckliche Dinge erlebt, die Frau Moghadam nachhaltig traumatisiert haben. Sie ist anerkannter Flüchtling und hat eine Aufenthaltserlaubnis für 3 Jahre mit Wohnsitzauflage Leipzig.

In Ibbenbüren und Umgebung leben Personen, wie inbesondere ihr Cousin Herr Merforth, die die Familie beraten, unterstützen und zur Seite stehen. Die Wohnsituation wäre bereits geklärt. Diese Strukturen würden Frau Moghadam mit ihrer Erkrankung (siehe Anhang) und ihrem Sohn helfen können.

Aus ärztlicher Sicht wurde der Umzug nach Ibbenbüren zur Besserung des Gesundheitszustandes “dringend indiziert“.

Auf den 1. Antrag vom 16.07.2017 folgte die Ablehnung, da die Ausländerbehörde des Kreises Steinfurt mitteilte, “dass eine Zustimmung zum Umzug nicht erteilt und insbesondere das Vorliegen eines entsprechenden Härtefalles nicht gesehen wird.“

Als Frau Moghadam in Ibbenbüren eine Arbeitsstelle gefunden und angetreten hat, die alle Anforderungen von Amtsseiten erfüllt, wurde ihr diese als eine Scheintätigkeit ausgelegt und der zweite Antrag abgelehnt.

Für die kleine Familie erschweren diese - unrechten - Verzögerungen ihr Leben und ihren Alltag. Frau Moghadams ohnehin angeschlagener gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich durch den Stress und die Unsicherheit. und für ihren Sohn Abbas kollidiert nun die Erfüllung der Schulpflicht weil seine Mutter sich im Kreis Steinfurt noch immer nicht anmelden darf. Den Job zu verlieren und damit die Berechtigung für den Umzug zu verlieren, ist keine Option.
Anbei finden Sie weitere Informationen sowie Schriftstücke, die den Sachverhalt detaillierter erklären.

Bei einem Besuch bei der Ausländerbehörde des Kreises Steinfurt, gab der Sachbearbeiter Herr Bäumer an, da ein Anwalt eingeschaltet wurde, dürfte er Informationen nicht mehr direkt weitergeben, es sei denn das Mandat würde niedergelegt. Wir bekamen lediglich die Information, das dieser Fall wegen der Komplexität von der Bereichsleitung (Frau Pranger oder Herrnn Sandmann) bearbeitet wurde.

Wir hoffen, dass Sie aus diesen Informationen wie wir ein unrechtmäßiges Vorgehen sowie die Notwendigkeit einer schnellen Hilfe für Frau Moghadams und ihren Sohn Abbas sehen.

Dringend zu klären sind aus unserer Sicht:
1. Wie sollen wir mit Abbas und seiner Schulsituation mit Schulpflicht in Leipzig umgehen? Wir haben bereits eruiert, ob es eine Möglichkeit geben kann ihn ohne Mutter in Leipzig für einen absehbaren betreuen zu lassen, auch wenn sie sich beide gegenseitig viel Halt geben.

2. Wir sind laut Anwalt, vor der Klage. Was käme damit auf uns zu? Der Kontakt mit unserem Anwalt verläuft aus unserer Sicht nicht zufriedenstellend. Haben Sie vielleicht einen Kontakt für uns?

Wir hoffen inständig, dass sie uns und Frau Moghadam und damit vor allem dem kleinen Abbas helfen können.

Hoffnungsvolle Grüße

Johanna Burford und Till Wienke

Es besteht Bedarf an: