Flüchtlingshilfe NRW

Flüchtlingshilfe 'Schieder-Schwalenberg
Letzte Aktualisierung
vor 3 Jahren
Eggersberg 9
32816 Schieder-Schwalenberg

Kontakt:

05284411
Ansprechperson: Dr. Claudia Theis und Bernd Munko
In Schieder-Schwalenberg gibt es zwei Initiativen, die sich intensiv um Benachteiligte in unserer Gesellschaft kümmern:

Der Tisch in Schieder-Schwalenberg (eine Einrichtung wie die Tafel)
und
die Aktion
„Flüchtlingshilfe in Schieder-Schwalenberg“

Nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot – und doch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Der Tisch existiert nunmehr seit über 6 Jahren und versorgt
zur Zeit ca. 270 Menschen in schwierigen Lebenslagen und Menschen in Not mit Lebensmitteln, mit qualitativ einwandfreien Nahrungsmitteln, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden. Ca. 60 ehrenamtliche Helfer/innen bewegen jede Woche ca. 1 t Lebensmittel
in unserem ländlichen Raum und garantieren einen reibungslosen Ablauf.

Die Aktion
„Flüchtlingshilfe in Schieder-Schwalenberg“
hat sich
vor einem Jahr aufgrund der dramatischen Zuwanderungs-Situation gegründet und betreut zurzeit fast 150 Flüchtlinge/Zuwanderer in den Bereichen Ernährung, Bekleidung, Betreuung und Sprachen. Auch hier bemühen sich etwa 60 ehrenamtliche Helfer/innen, Unterstützung zu geben bei der Betreuung der Menschen, die zum Teil für uns nicht nachvollziehbares unermessliches Leid erduldet haben, das uns nur stumm werden lässt. Die Betreuung erstreckt sich über menschliche Kontakte, Begleitung bei Behördenterminen (die Kreisstadt Detmold ist ca. 30 km entfernt!), Arztbesuche (viele Schwangerschaften!), Anhörungen bei Dienststellen in Bielefeld (60 km) und Dortmund (120 km) zu Zeiten (morgens um 8 oder 9 Uhr), die mit öffentlichen Verkehrsmitteln hier vom Lande aus am selben Tag nicht zu erreichen sind, bis zur Begleitung zu den Ein-kaufsmöglichkeiten usw.

Die Organisation von inzwischen 3 Sprachkursen und eines Sprachcafes, die Gründung eines
Beratungsbüro für Asylsuchende und Flüchtlinge (wöchentliche Betreuung durch die Caritas und einer engagierten RA´in, außerdem regelmäßige Beratung hinsichtlich beruflicher Qualifizierung)
sowie die Einrichtung und Organisation von Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten sind ein weites und immer größeren Raum einnehmendes Feld.

In beiden Einrichtungen spielen die Transportprobleme für Personen und Gegenstände in unserer weitläufigen ländlichen Gemeinde eine erhebliche Rolle. Zu den erheblichen normalen organisatorischen Problemen stellt sich immer wieder die Frage:
„Wie sollen einzelne Personen oder Personengruppen transportiert werden?“
Mit dem dünnen Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist das nicht zu leisten. Deshalb wird jetzt die Einrichtung eines "Mobilen-Sozialen-Einsatz-Teams -MSET - angestrebt, das mit einem Transportfahrzeug für 8 - 9 Personen ausgestattet werden soll. Die-ses „Mobile Soziale EinsatzKommando“ (MSEK) soll für beide Einrichtungen und dar-über hinaus für Hilfsbedürftige tätig sein.

Inzwischen hat sich eine Gruppe – vor allem auch junger Menschen - gebildet, die unbedingt im sozialen Bereich tätig
sein wollen und für eine solche Aufgabe zur Verfügung stehen. Die Hilfsbereitschaft der Menschen in unserer Stadt ist einfach beeindruckend.

Aus diesem Grunde bitte ich Sie heute eindringlich zu prüfen, ob und in welcher Weise Sie uns bei der Beschaffung eines Transportfahrzeuges für 8 - 9 Personen behilflich sein können.

Nach unseren Recherchen müssten für den Erwerb eines gebrauchten, aber noch gut erhaltenen und zuverlässigen Personentransporters für 8-9 Personen (z. B. VW-Bulli, Opel-Vivaro, Ford-Transit oder Renault-Trafic) ca. 15.000 € aufgewendet werden.

Wir sind für jede Zuwendung dankbar, auch wenn sie nicht für das Fahrzeug sein soll.
Die Ausstellung einer Spendenbescheinigung ist möglich.

Mit freundlichem Gruß
im Namen aller Beteiligten beider Initiativen

(Bernd Munko)

Es besteht Bedarf an: