Flüchtlingshilfe NRW

Co-Familien e.V.
Letzte Aktualisierung
vor 4 Jahren
Lünener Str. 212
59174 Kamen

Kontakt:

023074384311
Ansprechperson: Sabrina Langenohl
Es kommen zunehmend unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) nach Deutschland. Spätestens mit der Veränderung der Gesetzeslage ab dem 1.11.2015 werden diese auch in Regionen verteilt, die bisher mit UMF wenig zu tun hatten. Die Gruppe der UMF ist dabei nicht über einen Kamm zu scheren, sie unterscheiden sich in Fluchtursachen, Grad der Traumatisierung, Ethnie, Religion und Kultur sowie Integrationswillen erheblich. Diesen Unterschieden sollten die Angebote Rechnung tragen ohne die finanziellen Konsequenzen aus den Augen zu verlieren.

Idee
Viele der unbegleiteten Minderjährigen haben bereits einen weiten Weg hinter sich. Das bezieht sich auf ihre Flucht ebenso wie auf die Persönlichkeitsentwicklung. Sie haben viele oft traumatische Erfahrungen gemacht, schon vor der Flucht aber auch währenddessen. Sie mussten sehr früh selbständig werden und sich oft im wahrsten Sinne des Wortes durchkämpfen. In vielen Erfahrungen, in ihren Interessen und ihrem Entwicklungsstand sind sie mit den wenigsten der 16 bis 18 –Jährigen mit deutschem Pass in den stationären Angeboten vergleichbar.

Sie sind auf der einen Seite sehr selbständig, auf der anderen Seite brauchen sie viel Unterstützung, um in Deutschland, der Sprache und Kultur anzukommen.

CO-FAMILIEN SOLLEN SPRACHMITTLER SEIN UND DEN PROZESS DER INTEGRATION FÖRDERN.
Diesen Jugendlichen möchten wir Co-Familien mit eigenem Migrationshintergrund zur Seite stellen, die den jungen Menschen ein Stück Heimat geben, sie bei der Integration und bei Schule und Ausbildung sowie dem Spracherwerb unterstützen. Insbesondere bei traumatisierten Jugendlichen ist ein Gefühl der Verlässlichkeit und des Ankommens sehr wichtig, um sich dann zur richtigen Zeit in einer Traumatherapie mit den Erlebnissen auseinandersetzen zu können.

Es besteht Bedarf an: