Flüchtlingshilfe NRW

Flüchtlingshilfe der Kirche in Lemgo
Letzte Aktualisierung
vor 3 Jahren
Echternstr. 12
32657 Lemgo

Kontakt:

05261 - 920 46 09
Ansprechperson: Thomas Frank
Als Flüchtlingshilfe der Kirche in Lemgo bieten wir Beratung im Asylverfahren und zum Aufenthaltsrecht an.
Im Asylverfahren, so wie nach Beedigung des Asylverfahrens besteht ein hoher Beratungsbedarf. Sowohl bei positiven, als auch bei negativen Bescheid über das Asylverfahren benötigen die Flüchtlinge professionelle Unterstützung. Der Beratungsalltag ist sehr vielfältig und beinhaltet Familienzusammenführungen, weitere Anträge und Widerspruchsverfahren etc.
Die Beratung erfolgt hauptamtlich und damit professionell. Wenn sozialpädagogisch ausgebildete Ehrenamtliche uns hierbei unterstützen wollen, dann begrüßen wir das. Jedoch legen wir Wert auf gute und fachgerechte Beratung, weswegen wir diesen Bereich nicht Ehrenamtliche weitergeben können, die zwar einen sehr guten Willen haben aber sich in der komplexen Thematik nicht auskennen.


Ehrenamtliches Engagement setzen wir zur Ergänzung des Hauptamtes wie folgt ein:

Wir begleiten das Engagement der Ehrenamtlichen und initiieren mit ihnen gemeinsam neue Projekte. So haben sich mittlerweile zwei Säulen in unserer Ehrnamtsbegleitung bewährt. Wir bieten Sprachangebote an in denen Flüchtlinge die Gelegenheit erhalten die deutsche Sprache zu erlernen bzw. ihre Sprachkenntnisse in Form von Kommunikation zu erweitern. Darüber hinaus bieten wir Patenschaften an in denen die Flüchtlinge in ihrem individuellem Unterstützungsbedarf von Ehrenamtlichen unterstützt werden.
Ehrenamtliche für einzelhilfen und spontane Hilfen sind ebenfalls erwünscht. Insbesondere sind wir auf der Suche nach mehrsprachigen Ehrenamtlichen.


Die Sprachgruppe ist ein offenes Angebot für Flüchtlinge.

Zielgruppe sind Flüchtlinge, die die deutsche Sprache noch kaum bis gar nicht sprechen und/oder noch nicht in der Lage sind die lateinischen bzw. deutschen Schriftzeichen lesen und schreiben zu können. Für sie wurden diese Angebote entwickelt.

Vorteil unserer offenen Struktur ist, dass Ehrenamtlichen die Angst genommen wird einen Sprachkurs zu starten, da unser Sprachangebot zunächsteinmal niedrigschwellig angelegt ist. Es handelt sich weniger um den klassischen Frontal-Unterricht, als vielmehr um ein natürliches Deutsch-Lernen in individuellen Kleingruppen.
Die Gespräche finden an Gruppentischen statt. Jeder Tisch hat eine Betreuungsperson, die das jeweilige Tagesthema mit ihnen durch spricht. Man kann auch Thementische machen und innerhalb der zwei Stunden des Angebotes zirkulieren die Flüchtlinge von Tisch zu Tisch, sodass die Ehrenamtlichen mit ihren vorbereiteten Thema an den Tischen bleiben und Flüchtlinge die Möglichkeit bekommen verschiedene Themen von verschiedenen Ehrenamtlichen vermittelt zu bekommen. Auf diese Weise haben sie Kontakt zu mehreren Ehrenamtlichen.
Anfangs soll das Angebot von Ehrenamtlichen geschultert werden. Nach und nach sollen die Flüchtlinge die Angebote mit unterstützen und das was sie kostenlos empfangen haben auch kostenlos, sprich ehrenamtlich weitergeben.


Darüber hinaus gibt es noch Patenschaften, die wir vermitteln.
Wir vermitteln Ehrenamtliche in Flüchtlingsfamilien bzw. mit alleinstehenden Flüchtlingen. Dort unterstützen sie die Person(en) niedrigschwellig in ihrem vertrauten Umfeld, unterstützen sie bei Behördengängen oder bürokratischen Angelegenheiten und ggf. die Kinder bspw. bei ihren Hausaufgaben. Gemeinsame Freizeitgestaltung, Kochen etc. sind ausdrücklich erwünscht. Auch helfen unsere Ehrenamtlichen den Flüchtlingen bei ihrer Wohnungssuche, bei der Anmeldung an Schulen und Kindertageseinrichtungen und ähnlichen Themen.
Die Patenschaften können projektbezogen (Wohnungssusche etc.) oder kontinuirlich sein.
Die paten bekommen jeden Monat di gelegenheit sich in einer Gruppe mit anderen Paten auszutauschen. Diese Runden werden hauptamtlich begleitet, sodass eine professionelle Begleitung der Ehrenamtlichen erfolgt. In diesen Sitzungen werden darüber hinaus Nähe und Distanz, Abgrenzung sowie interkulturelle Kompetenz und Informationen ber das Asylverfahren gegeben. Auf diese Weise sollen die Ehrenamtlichen begleitet und prozesshaft weiterquailifiziert werden.

An Weiterbildungsmöglichkeiten in Kooperation mit der Lippischen Landeskirche sind wir aktuell dran.

Es besteht Bedarf an: